Genuss pro Gamm - ehrlich.unverpackt

Genuss pro Gramm

Nur mehr einkaufen, was man wirklich braucht. Nachhaltige Transportbehälter wählen und sich fühlen, als wäre man in einem gemütlichen Wohnzimmer: Christina Anna Strauß hatte eine klare Vision davon, wie sie sich ihren Laden vorstellt. Unter dem Namen „Genuss pro Gramm – ehrlich.unverpackt“ hat sich die Salzburgerin diesen Traum vor knapp einem Jahr erfüllt. Wie sie der „Wegschmeißkultur“ den Kampf ansagt, warum sie sich mehr Konkurrenz wünscht und Verhaltensänderungen nicht zu „hundert Prozent“ notwendig sind, erklärt sie im Gespräch mit Zukunft ist Thema.

„Begonnen hat es, als ich meine beiden Kinder bekommen habe“, schildert Christina Anna Strauß die Entwicklung ihrer Idee von „Genuss pro Gramm“. Die 31-Jährige war früher im Einzelhandel angestellt. „Der Ursprungs- und Leitgedanke meiner Idee war, dass man die Möglichkeit bekommt, wirklich nur das zu kaufen, was man braucht.“ Gerade für Menschen, die allein in einem Haushalt leben, stellt das einen massiven Vorteil dar. „Ich kannte es ja von mir selbst: Du brauchst zwei Stück Karotten für ein Rezept, bist aber im Supermarkt oft gezwungen, gleich zwei Kilo zu kaufen. Die kann man dann nicht verwerten – und landen im Müll.“ Genau dieser „Wegschmeißkultur“ wirkt die ambitionierte Unternehmerin entgegen.